Als Geburtsmentorin begleitest du Frauen und Paare durch einen der tiefgreifendsten Schwellenprozesse ihres Lebens: den Übergang vom Frau-Sein zum Mutter-Sein und vom Paar zur Familie.
Schwellenprozesse sind besondere Lebensphasen, in denen Vertrautes hinter uns liegt und Neues entsteht. Schwangerschaft, Geburt und das Elternwerden sind solche Übergänge. Sie lassen sich weder beschleunigen noch für einen anderen Menschen gehen – sie können nur erlebt und durchlebt werden.
Genau hier liegt die Aufgabe einer Geburtsmentorin:
Als Geburtsmentorin hältst du einen sicheren Raum, in dem Frauen und ihre Partner:innen sich mit ihren Fragen, Wünschen und Unsicherheiten zeigen dürfen. Du vermittelts fundiertes Wissen, gibst Impulse und stärkt das Vertrauen in die eigenen Ressourcen. Du begleitest achtsam, ohne zu lenken oder vorzugeben, welcher Weg der richtige ist.
Als Geburtsmentorin gehst du ein Stück des Weges mit, hälst Raum für das, was sich zeigen möchte, und vertraust darauf, dass jede Frau ihren eigenen Weg durch diesen Übergang findet.
Geburtsmentoring ist deshalb weder Therapie noch Coaching. Es ist eine Form der achtsamen Begleitung, die Wissen, Präsenz und Vertrauen verbindet – damit Frauen und Familien ihren ganz eigenen Weg durch Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden gehen können.